• Gute Incident-Kommunikation lindert den Schmerz

    Am 1. April war den Ops-Kollegen der Amazon Web Services wohl nicht nach Scherzen zumute. Jedenfalls nicht mehr nach 3 Stunden Teilausfall im Amazon-Rechenzentrum an der amerikanischen Ostküste. Ich bin durch einen Bericht auf SearchCloudComputing auf diesen Fall aufmerksam geworden.

    Bemerkenswert finde ich dabei zwei Dinge:

    Erstens hatte Amazon die Krisenkommunikation, anders als bei vorhergehenden Störungen, offensichtlich sehr gut im Griff. Auf Blog und Statusseite gab Amazon ausführlich Einblick in den Ausfall und seine Hintergründe. Man gab dabei auch unumwunden zu, dass ein vorher nicht getesteter Rollout zu der Störung führte. Dem Artikel auf SearchCloudComputing ist zu entnehmen, dass diese Transparenz durchaus Lob auch bei den betroffenen Kunden fand.

    Zweitens finde ich es interessant, wie spät der Auslöser korrekt diagnostiziert wurde. Zunächst vermutete das Ops-Team von Amazon nämlich einen Kapazitätsengpass und versuchte, durch zusätzliche IT-Ressourcen Abhilfe zu schaffen. Erst als schließlich klar wurde, dass auf jeden Fall genug Leistung zur Verfügung steht, verwarf man die Hypothese und suchte erneut nach der wahren Ursache. Diesen zeitraubenden Irrweg will Amazon durch genaue Analyse des Falls und eine geeignete Anpassung des Monitorings in Zukunft vermeiden.

  • Solaris nicht mehr kostenlos

    Sun ändert die Lizenzbedingungen für Solaris und stellt klar:

    Please remember, your right to use Solaris acquired as a download is limited to a trial of 90 days, unless you acquire a service contract for the downloaded Software.

    Auch wenn Solaris in Zukunft nur noch mit kostenpflichtiger Lizenz betrieben werden darf, gibt es ja noch OpenSolaris und Dritt-Distributionen wie Nexenta, Schillix und Belenix.

  • IT-Automation mit Opscode Chef

    [blip.tv http://blip.tv/play/g8sRgcqKOQA%2Em4v]

    In diesem Interview von Robert Scoble erzählen John Willis und Seth Chisamore, wie die freie Software Chef die tägliche Systemadministration vereinfacht.

  • Amazon vereinfacht Traffic-Abrechnung

    Amazon Web Services hat die Traffic-Abrechnung ihrer Cloud vereinfacht. Heute morgen kam die Mitteilung per E-Mail, dass der Traffic aller Dienste (S3, EC2 usw.) jetzt nicht mehr einzeln, sondern in Summe abgerechnet wird.

    Das vereinfacht nicht nur die Abrechnung für Amazon, sondern hat auch Vorteile für die Kunden:

    "Because AWS is now aggregating your total Data Transfer Out usage across multiple services, you can reach higher usage tiers and lower pricing more quickly. In addition, you'll benefit from a complimentary tier which provides your first GB of outbound transfer in each Region each month at no charge."

    Allerdings sei erwähnt, dass die "higher usage tiers" im mehrstelligen TB-Bereich liegen.

    Wenn es Amazon jetzt noch schafft, eine EU-konforme Rechnung zu schreiben, bin ich zufrieden.

  • I'm in awe

    A virtual choir, consisting of singers from 12 countries recorded over the Internet, performing Eric Whiteacre's "Lux Aurumque".