• Textmaker für den Zaurus

    Mit TextMaker gibt es zum Preis von knapp 50 Euro eine neue Textverarbeitungssoftware für die Linux-basierten Zaurus-PDAs von Sharp.

    Das Programm kann Word-Dokumente verarbeiten und verfügt unter anderem über Funktionen wie mehrsprachige Rechtschreibprüfung, Grafikeinbindung, Fußnoten, Endnoten, Kopfzeilen, Tabellen und Formularbearbeitung.

    Ich hab meinen Zaurus 5000 zwar seinerzeit gegen einen Planer aus Papier eingetauscht, aber ich freue mich, dass die Linux-PDAs noch immer Unterstützung finden.

    (via Heise)

  • Nostalgie

    Es gibt Krankheiten, die tauchen immer mal wieder auf, oft ausgelöst durch eine Kleinigkeit. Computer-Nostalgie ist sowas.Phase 1, Infektion: Kürzlich bin ich beim Rausgehen an einer SGI Indy vorbeigelaufen, die nur noch zu Demozwecken bei uns in der Abteilung steht. Und prompt kamen Erinnerungen an die guten alten Zeiten vor 10 Jahren hoch, als ich das Glück hatte, an Silicon Graphics Workstations -- damals der Inbegriff grafischer Potenz -- zu arbeiten. Neben der beeindruckenden Leistung im Vergleich zum heimischen 150MHz-PC war es das Design der Gehäuse, das einem sofort auffiel. Selbst heute sehen die Kisten gegenüber dem 0815-PC noch einfach nur gut aus.

    Phase 2, Inkubation: Ich schaute mal bei Ebay nach, was gebrauchte SGI-Workstations denn heutzutage kosten. Auch hier kennt der Preisverfall keine Gnade: Geräte, für die einmal fünfstellige DM-Beträge investiert wurden, gehen heute für wenige hundert Euro über die Theke. Interessant...

    Phase 3, klare Symptome: Ich wünsche mir eine Octane2 auf Weihnachten, zusammen mit dem Kalender Classic Computers Ein Besuch im virtuellen Homecomputermuseum lindert die Beschwerden nicht ausreichend.

    Die Symptome lassen sich durch Darreichung einer Workstation eventuell behandeln. Alternativ könnte ich als Rosskur auch meinen Kontoauszug anschauen.

    Aber die Krankheit selbst erscheint mir unheilbar.

  • Benebelt und beleuchtet

    Eine kurze Durchsage in eigener Sache:

    Die Nebelschlussleuchte ist nur bei Nebel unter 50m Sicht einzuschalten, sonst nicht! 50m ist in der Regel der Abstand zwischen 2 Leitpfosten neben der Fahrbahn.

    Weitere Hinweise dazu auf Fahrtipps.de

  • Buch: Einführung in Perl

    "Einführung in Perl" ist die deutsche Übersetzung des Buchs "Learning Perl" von Randal L. Schwartz und Tom Christiansen. Was der deutsche Titel verspricht, hält das Buch auch in vollem Umfang ein.Man kann schon am Inhaltsverzeichnis erkennen, dass "Einführung in Perl" alle wichtigen Themen abdeckt, die angehende Perl-Entwickler interessieren:

    Einführung

    Skalare Daten

    Listen und Arrays

    Subroutinen

    Hashes

    IO-Grundlagen

    Das Konzept der Regulären Ausdrücke

    Mehr über Reguläre Ausdrücke

    Reguläre Ausdrücke anwenden

    Weitere Kontrollstrukturen

    Dateihandles und Dateitests

    Zugriff auf Verzeichnisse

    Dateien und Verzeichnisse bearbeiten

    Prozessverwaltung

    Strings und Sortierfunktionen

    Einfache Datenbanken

    Fortgeschrittene Perl-Techniken

    Dem ganzen Buch merkt man an, dass es aus Kursmaterialien entstanden ist, die Schwartz in seinen Perl-Trainings verwendete. Er orientiert sich an der Programmier-Praxis und erklärt die Sachverhalte anschaulich und verständlich. Durch die Übungen am Ende jedes Kapitels und die oft witzigen Fußnoten macht es Spass, sich immer weiter in die Tiefen der Programmiersprache vorzuwagen.

    Neben den grundlegenden Kontrollstrukturen und Datentypen kommen auch weiterführende Themen wie Dateihandling, eval oder DBM-Datenbanken nicht zu kurz. Mit drei Kapiteln werden die Regulären Ausdrücke besonders gewürdigt. Das ist einerseits ihrem Stellenwert für die Bedeutung von Perl, aber auch andererseits ihrer Komplexität angemessen.

    Fazit: Es ist kein Wunder, dass O'Reilly das Buch nun schon in der 3. Auflage herausgegeben hat. Zusammen mit Larry Walls Referenz "Programmieren in Perl" gehört "Einführung in Perl" in das Bücherregal jeder Perl-Entwicklerin.

  • Gutes Karma

    In der Hoffnung, endlich auch mal mehr Zeit unterwegs im Freien oder gar im Ausland zu verbringen, habe ich mir im August 2004 den Digital Music Player "Rio Karma" zugelegt.Das Teil hat eine sehr handliche quadratische Form, obwohl es 20GB Plattenplatz mitbringt. Ich habe inzwischen fast meine ganze Musiksammlung draufgespielt -- und es sind immer noch einige GB frei...

    Als Idealist gefallen mir besonders folgende Eigenschaften:

    • Der Karma spielt auch OGG Dateien, deren Qualität schon bei platzsparenden 64kbps völlig ausreicht.
    • Der Player kann über seine Dockingstation ins Netzwerk eingebunden werden und ist dann einfach per Webbrowser erreichbar. Auf diesem Weg kann man sich ein kleines Java-Programm namens "Rio Music Manager Lite" herunterladen. Dies ist eine abgespeckte, aber plattformunabhängige Version der mitgelieferten Windows-Software und somit auch unter Linux und Mac OS einsetzbar.
    • Mit dem RMM können Musikdateien zwischen Karma und PC ausgetauscht werden (wohlgemerkt in beide Richtungen). Andere Dateien können über die "Rio Taxi" Funktion transferiert werden -- der Karma dient auf diese Weise auch als mobile Festplatte.

    Die Auswahl zu spielender Musik kann bequem nach Künstler, Album, Musikgenre oder auch nach Erscheinungsjahr erfolgen. Die Musikdateien sollten dazu sauber mit ID3-Tags versehen sein. Mit Playlists können die gespeicherten Songs nach Belieben gruppiert werden. Die Funktion "Rio DJ" erlaubt die automatische Zusammenstellung einer Playlist nach verschiedenen Kriterien, z.B. nur Titel, die ich schon lange nicht mehr angehört habe, oder nur Songs aus dem Jahr 1988.

    Die mitgelieferten Ohrstöpsel habe ich durch etwas bessere von Philips eingetauscht und ich bin mit dem Klang sehr zufrieden.

    Auch die Unterstützung im Web für den Player ist gut: auf Riovolution.com finden sich ein belebtes Forum wie auch Links zu Software-Downloads und anderen Websites.

    Ich kann das Gerät deshalb uneingeschränkt empfehlen.