• Frohe Weihnachten!

    Wie immer für alle überraschend ist auch dieses Weihnachtsfest auf den 24. Dezember gefallen. Ich hoffe, ihr seid inzwischen vorbereitet. (Was immer das heisst.)

    Ich habe inzwischen alle Geschenke vorbereitet, und dank neuer Winterreifen kann die weiße Weihnacht jetzt kommen. (Hey, man darf doch träumen.)

    Den Heiligen Abend werde ich bei Carolin in Freiburg verbringen. Wir werden es uns gemütlich machen und das Fest genießen. Am Weihnachtsmorgen fahren wir zurück, um mit meiner Familie essen zu gehen. (Essen: die Tätigkeit, an der man Weihnachten erkennt.)

    Zuvor jedoch möchte ich euch allen da draußen ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. An diesem Tag wurde jemand geboren, den Leute wie ich sehr wichtig finden und mit dem Begriff "Liebe" gleichsetzen. (Armin, du erlebst ja vielleicht eine ganz ähnliche Situation -- ich drück euch die Daumen!)

    Möge die Zeit am Ende des Jahres uns allen etwas Gelegenheit geben, Luft zu holen, nachzudenken, liebe Menschen zu treffen sowie die Ruhe und den Frieden zu genießen. (Leider ist das nicht allen Menschen vergönnt.)

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen frohe Weihnachten, buon natale, merry christmas, feliz navidad!

  • Der Teufel steckt im Detail

    Wo der Philippsburger Stadtanzeiger eine harmlose Meldung zu veröffentlichen glaubte, findet das Rock Hard 12/2004 eine Botschaft zwischen den Zeilen:

    666 Kinder in 16 Jahren getauft: Pfarrer Anton Killer feierlich in den Ruhestand verabschiedet

    Beim Fachblatt für Stromgitarrenmusik schloss man: "Der Deibel treibt mal wieder seine kleinen Spässken mit dem Fußvolk seines alten Schachpartners".

  • Nah dran

    Aus dem "Can do" Magazin von O2:

    Wassermann -- Sie sind dank Ihres Einfühlungsvermögens ein gern gesehener Gast und ein begehrter Ratgeber in Lebensfragen. Sie haben derzeit einen »offenen Kanal« in andere Sphären, der Antworten auf die außergewöhnlichsten Fragen offenbart. Das können Sie auch für sich selbst nutzen. Die Zeit ist gekommen, Entscheidungen über einen beruflichen Wechsel oder eine Erneuerung Ihrer Liebesbeziehung zu treffen. Das Eintauchen in die Welt Neptuns kann sich in übertriebener Feierlaune äußern. Hüten Sie sich vor übermäßigem Alkoholgenuss.

    Ich bin erstaunt.

  • Sendung mit dem Spreeblick erklärt Jamba

    Wer immer schon mal wissen wollte, wie man millionenschwere Fernsehwerbung finanziert, kann bei der "Sendung mit dem Spreeblick" etwas lernen.

    Der bissige Artikel über Jamba -- die Firma, zwischen deren Werbung MTV Musikvideos schaltet -- schlägt derzeit heftige Wellen in der Blogwelt.

    Noch scheint im Geschäft mit Klingeltönen ein Haufen Geld zu stecken -- wenn man darauf baut, dass das Kleingedruckte nicht gelesen wird.

  • Alles für die Sicherheit

    Mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist es jetzt sogar eine ehemalige Justizministerin, die in der Öffentlichkeit die Infragestellung grundlegender Verfassungswerte durch die Bundesregierung kritisiert.

    Ich verfolge schon seit langem mit Sorge, wie immer mehr Grundrechte eingeschränkt werden -- angeblich zu Gunsten der Terrorismusbekämpfung und damit der Sicherheit des Volkes.

    "Wer beschützt uns vor denen, die uns beschützen?" frage ich mich aber, wenn ich sehe, wie überall Kameras auftauchen, wie man Provider zur Installation von Geräten zur E-Mail-Einsicht verpflichtet und wie überhaupt der Datenschutz immer mehr ausgehöhlt wird.

    Wenn Frau Leutheusser-Schnarrenberger sagt, dass "immer intensivere Eingriffe in die Freiheit aller ganz selbstverständlich in Kauf genommen" werden, obwohl die Bedrohung in Deutschland kaum konkret zu fassen ist, kann ich ihr nur zustimmen.

    Und das Traurigste ist, dass diese völlig berechtigte Kritik einer FDP-Politikerin an eine rot-grüne Regierung gerichtet werden muss.

    (via Heise)