• Whisky Brunch

    Am Sonntag war Whiskybrunch bei Isotopp angesagt.Wenn man vorhat, einige Whiskysorten zu testen, sollte man zunächst für eine gute Grundlage sorgen, und das war bestens gewährleistet: Würstchen, Schinken, Käse, Rührei, Mozarella und -- unter grober Missachtung der Atkins-Regeln -- Brötchen und Brezeln vertrieben erfolgreich den morgendlichen Hunger. An die Zazikisoße wagte ich mich erst später. Sie war superlecker, aber Carolin hasste mich noch heute morgen dafür.

    Wir entschieden uns, Isos neue Serie von Isle of Jura Whiskys zu verkosten, die aus einem 10-, einem 16- und einem 21-jährigen bestand und durch einen Blend mit dem Namen "Superstition" ergänzt wurde. Während dem 10-jährigen am Aroma von Rauch und Blumenwiese noch die Flegeljahre anzumerken waren, verhielt sich der 16-jährige schon deutlich gemäßigter. Hier traten auch Andeutungen von Honig zu Tage. Der 21-jährige überraschte uns dadurch, dass er diese Entwicklung nicht einfach fortsetzte, sondern einen ganz eigenständigen Geschmack zu Tage förderte, der u.a. von Gewürzen geprägt war. Der "Superstition" verblüffte uns durch ein dominantes Torfaroma, das wir in dieser Stärke bei keinem der vorigen Whiskys festgestellt hatten.

    Dann wechselten wir die Insel: Ofu und Steffi hatten nochmal ihre beiden gleich alten Bowmores mitgebracht, was mir die Erkenntnis ermöglichte, dass ein Single Cask keineswegs etwas Besonderes gegenüber einem Blended Whisky sein muss. Der Bowmore Single Cask überzeugte nämlich weder durch Farbe noch durch Aroma -- ganz im Gegensatz zur normalen Bowmore-Flasche. Hier zeigte sich deutlich, warum der betreffende Handwerkstitel "Master Blender" heisst.

    Den Abschluss machten wir mit den Islay-Whiskys Ardbeg und Lagavulin. Merke: Islay ist nichts für Warmduscher -- weder die Insel noch der Scotch.

    Gegen halb sechs saß ich schließlich wieder in der Straßenbahn, dank Knoblauch und Alkohol mit einem schönen warmen Gefühl im Bauch. Mein erstes ausgiebiges Whisky Tasting hat mir viel Spass gemacht -- ich hab mich blendend ;) unterhalten und einiges über schottische Single Malts gelernt.

    Zur Revanche steht nun ein Irish Whiskey Brunch an, Termin wird noch festgelegt.

  • Big Kahuna

    Man muss sich gar nicht unbedingt selbständig machen, um sein eigener Chef zu sein. Es reicht schon, die Urlaubsvertretung des IT-Leiters zu übernehmen. Das tat ich heute zum ersten Mal.

    Dass ich Herausforderungen liebe, ist eines. Aber wer rechnet schon damit, dass er den ersten Krisenanruf noch auf dem gestrigen Heimweg bekommt? Okay, letzten Endes haben wir innerhalb von 2 Stunden das Kind in einer sauberen Teamleistung geschaukelt. Heute war wieder alles im grünen Bereich, am Ende schulden nur ein paar Leute ihren Kollegen eine Ladung Schokobons respektive einen Nuck Größe S. :)

    Falls das Schicksal mitliest: Danke, reicht wieder mit Herausforderungen, jetzt ist Wochenende.

  • Umstellung auf neue Blogsoftware

    So langsam kommt mein Weblog hier wirklich ins Rollen, und eure Kommentare zeigen, dass ich nicht nur mit der Raufasertapete rede. Das ist super.

    Auf der anderen Seite merke ich, dass mir meine jetzige Blogsoftware zu wenig Funktionen und Komfort bietet. Daher werde ich in den kommenden Tagen die Software wechseln. Leider gibt es kein vergleichbares Perl-basiertes Blog, also werde ich Serendipity 0.8 einsetzen.

    Die bestehenden Einträge werde ich manuell übertragen, leider wird mir das für eure bisherigen Kommentare wahrscheinlich nicht möglich sein.

    Durch die Umstellung werden sich bestimmt auch die URLs der Einträge und RSS-Feeds ändern. Wundert euch also nicht, wenn der RSS-Reader erst mal nichts mehr anzeigt.

  • Aus für die Smarties-Rolle

    An der Entwicklung an der Süßwaren-Front kann man das eigene Alter ablesen: Dass "Twix" früher "Raider" hieß, ist ja hinlänglich bekannt. Aber wer weiss noch, welche Farbe die "Snickers"-Verpackung früher hatte? Wer erinnert sich an den Geschmack von "Banjo"?

    Jetzt kommt erneut eine einschneidende Veränderung: wie der Shopblogger mitteilt, hat sich Nestlé entschieden, die Smarties-Rolle sechseckig zu machen.

    Es ist mir ein komplettes Rätsel, warum man den über Jahrzehnte geprägten Wiedererkennungswert der Packung aufgibt.

  • Nicht nur Schall und Rauch

    Bei der Systemadministration ist Fantasie gefragt. Und das nicht nur, wenn es Fehler zu finden oder Probleme zu beheben gilt, sondern schon bei so simplen Aufgaben wie der Vergabe von Hostnamen.

    In der Firma ist das bei etwa 1200 Servern im RZ auch wirklich nicht mehr einfach. Natürlich stehen auch bei uns die üblichen Quellen Pate, zum Beispiel Computerspiele ("quake", "frogger"), berühmte Hacker ("hagbard") oder "Der Herr der Ringe" ("gollum"). Für den richtig fetten Fileserver (einige TB), den ich letzte Woche online genommen habe, kam nur ein Name in Frage: "cartman". :) Was mich übrigens wundert, ist, dass ich bei uns noch keine Namen aus dem Star Trek Universum gesehen habe!

    Inspiriert mich mal: wie heissen eure Favoriten für Servernamen?