• Fachliteratur

    Ich wurde heute noch mal auf die Knoblauchsoße vom Whiskybrunch am Sonntag angesprochen. Ich antwortete: "Scharf? Iso hat das Buch über Scharf geschrieben!" In dem Moment kam mir der Gedanke "Hm. Wie würde dieses Buch denn eigentlich aussehen?"Kurz nachgedacht, GIMP gestartet, et voilá: das neue Buch zum Thema "Verbrennungen zweiten Grades in der Speiseröhre".

  • Plextor PVR-Box jetzt auch mit Linux nutzbar

    Wie Plextor gestern bekanntgab, können die Personal Video Recorder (USB-Geräte mit TV-Tuner und MPEG-Encoder) des Herstellers, z.B. das Modell PX-TV-402U, ab sofort auch unter Linux genutzt werden. Plextor veröffentlichte dazu ein SDK(Software Development Kit) unter der GNU GPL. Die in der Pressemeldung genannte Entscheidung des Herstellers in Richtung Freier Software ist also tatsächlich nicht nur ein Lippenbekenntnis.

    Ich weiss jetzt, wem ich mein Geld gebe, wenn ich meinen Rechner fernsehtauglich machen will.

  • Descent 2 für IRIX

    In letzter Zeit schießen auf Nekochan vor allem die IRIX-Spiele wie Pilze aus dem Boden. Wie Dexter1 im dortigen Forum bekanntgab, hat er ein Tardist-Paket für das 3D-Spiel Descent 2 gebaut.

    Das Paket enthält 2 Programmdateien:

    • d2x-sdl (langsam)
    • d2x-gl (OpenGL mit Texturen, sehr schnell, aber kleine Fehler)

    Descent 1 soll in Kürze folgen.

  • Neue IRIX-Software

    Neu auf Nekochan

    • neko_ispell-3.2.06.tardist (Rechtschreibungsprüfung)
    • neko_quat-1.20.tardist (Fraktalgenerator)
    • neko_bluefish-0.7-gtk1.tardist (Grafischer HTML-Editor)
  • Whisky Brunch

    Am Sonntag war Whiskybrunch bei Isotopp angesagt.Wenn man vorhat, einige Whiskysorten zu testen, sollte man zunächst für eine gute Grundlage sorgen, und das war bestens gewährleistet: Würstchen, Schinken, Käse, Rührei, Mozarella und -- unter grober Missachtung der Atkins-Regeln -- Brötchen und Brezeln vertrieben erfolgreich den morgendlichen Hunger. An die Zazikisoße wagte ich mich erst später. Sie war superlecker, aber Carolin hasste mich noch heute morgen dafür.

    Wir entschieden uns, Isos neue Serie von Isle of Jura Whiskys zu verkosten, die aus einem 10-, einem 16- und einem 21-jährigen bestand und durch einen Blend mit dem Namen "Superstition" ergänzt wurde. Während dem 10-jährigen am Aroma von Rauch und Blumenwiese noch die Flegeljahre anzumerken waren, verhielt sich der 16-jährige schon deutlich gemäßigter. Hier traten auch Andeutungen von Honig zu Tage. Der 21-jährige überraschte uns dadurch, dass er diese Entwicklung nicht einfach fortsetzte, sondern einen ganz eigenständigen Geschmack zu Tage förderte, der u.a. von Gewürzen geprägt war. Der "Superstition" verblüffte uns durch ein dominantes Torfaroma, das wir in dieser Stärke bei keinem der vorigen Whiskys festgestellt hatten.

    Dann wechselten wir die Insel: Ofu und Steffi hatten nochmal ihre beiden gleich alten Bowmores mitgebracht, was mir die Erkenntnis ermöglichte, dass ein Single Cask keineswegs etwas Besonderes gegenüber einem Blended Whisky sein muss. Der Bowmore Single Cask überzeugte nämlich weder durch Farbe noch durch Aroma -- ganz im Gegensatz zur normalen Bowmore-Flasche. Hier zeigte sich deutlich, warum der betreffende Handwerkstitel "Master Blender" heisst.

    Den Abschluss machten wir mit den Islay-Whiskys Ardbeg und Lagavulin. Merke: Islay ist nichts für Warmduscher -- weder die Insel noch der Scotch.

    Gegen halb sechs saß ich schließlich wieder in der Straßenbahn, dank Knoblauch und Alkohol mit einem schönen warmen Gefühl im Bauch. Mein erstes ausgiebiges Whisky Tasting hat mir viel Spass gemacht -- ich hab mich blendend ;) unterhalten und einiges über schottische Single Malts gelernt.

    Zur Revanche steht nun ein Irish Whiskey Brunch an, Termin wird noch festgelegt.