• Never change a running system

    Das Online-Update meines SuSE Linux 9.3 hält heute einen besonderen Leckerbissen bereit: "Update auf OpenOffice.org 2.0 Beta Milestone m125. Dies ist ein Update auf die aktuelle Beta Version und eine Reihe von Problemen in allen Bereichen."

    Das muss wohl die Version sein, die wir im Büro schon eine ganze Weile einsetzen. :)

  • Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils

    Beim Konflikt "Datenschutz und Persönlichkeitsrechte" gegen "Innere Sicherheit" kommt schnell das Argument auf den Tisch, wer nichts zu verbergen habe, müsse sich auch wegen des Abbaus bei Datenschutz und Kommunikationsgeheimnis keine Sorgen machen.

    Wie es jemandem gehen kann, der völlig schuldlos ist, aber trotzdem die Aufmerksamkeit der Sicherheitswächter erregt, beschreibt ein Artikel im Guardian, Suspicious behaviour on the tube,,1575411,00.html. David Mery beschreibt darin, wie er beim Warten auf die U-Bahn verhaftet wurde und anschließend seine Wohnung durchsucht sowie zahlreiche verdächtige Besitztümer beschlagnahmt wurden.Die Gründe dafür:

    • Er habe sich im Augenschein und auf den Überwachungsvideos verdächtig benommen.
    • Beim Betreten des Bahnhofs habe er die Polizisten nicht angeschaut.
    • Zwei andere Männer hätten den Bahnhof gleichzeitig mit ihm betreten.
    • Seine Jacke sei zu warm für die Jahreszeit gewesen.
    • Er hatte einen Rucksack dabei gehabt und diesen immer bei sich getragen.
    • Er habe Leute, die den Bahnsteig betraten, betrachtet.
    • Er habe mit seinem Handy gespielt und dann ein Papier aus der Jacke gezogen.

    Wie gut, dass es klare Erkennungsmerkmale für Terroristen gibt. Also, liebe Leser, wenn ihr in London die U-Bahn benutzt:

    • Sofort anfangen, die Polizisten anzustarren!
    • Wenig Kleidung tragen, am besten nackt gehen!
    • Auf dem Bahnsteig keine Passanten ansehen, sondern nur auf den Boden blicken!
    • Den Rucksack auf dem Bahnsteig abstellen und sich sofort davon entfernen!

    Sonst seid ihr selbst schuld, dass ihr verhaftet werdet. Und merkt euch diese Regeln auch gleich für deutsche Bahnhöfe, denn auch unsere Sicherheit wird durch Schily, Beckstein und Co. zusehends verbessert.

  • Leavin' on a jetplane

    Ich bin gerade wieder aus Hahn zurück und Carolin ist auf dem Weg nach Dublin. Wie schon erwähnt, wird sie bis zum Sommer 2006 dort am Trinity College studieren. schnief

    Ich vermisse sie jetzt schon. Aber meine erste Woche Urlaub auf der grünen Insel ist ja bereits genehmigt und der Flug schon gebucht...

  • Mit der CSU in die Medienzukunft

    Das Handelsblatt-Blog Indiskretion Ehrensache sorgt bei mir immer wieder für Kopfschütteln. Aber dass eine Partei nicht mal genug Wissen über elektronische Medien mitbringt, um selbst darauf zu kommen, dass man mit Spam keine Freunde gewinnt, verursacht mir körperliche Schmerzen.

    Im konkreten Fall entblödet sich die CSU nicht, stolz zu erklären: "Die CSU setzt in der Schlussphase neben Plakatierungen und Kundgebungen vor allem auf moderne Wahl-Werbung. So sollen bis zu 300.000 E-Mails und mehrere tausend Voice-Mails, bei denen sich per Tonbandansage Edmund Stoiber auf Handys zu Wort meldet gerade Jungwähler ansprechen und zum Wählen motivieren."

    Es gibt eh schon zu wenige Politiker, die Ahnung von Internet und elektronischer Kommuniktion haben. Und leider versuchen gerade die Vorzeigeexemplare wie Zypries und Tauss, der Schublade "Internet-Politiker" zu entkommen, indem sie dem Thema ausweichen.

    Dazu noch -Homeland Security- das Innenministerium mit seinen Versuchen, Datenschutz und Kommunikationsfreiheit auszuhöhlen, und die Zukunft unserer Medienkultur ist -komplett im Arsch- klar.

  • Neues Handy

    Kürzlich rutschte mir mein Handy aus der Tasche und fiel auf den Fliesenboden. Das nächste Telefonat gestaltete sich dann recht einseitig: wie sich herausstellte, hatte das Mikrofon den Sturz nicht überlebt. Timing ist alles: mein O2-Vertrag war gerade verlängerungsreif.Und weil ich mit O2 wirklich zufrieden bin, verlängerte ich meinen Vertrag online und suchte mir ein neues Handy aus. Smartphones wie mein 6600 waren mir zu teuer, weil ich deren Möglichkeiten ohnehin nicht ausnutze. Letzten Endes fiel meine Wahl auf das Motorola RAZR V3, weil es alles nötige zu haben schien und auch noch nett aussah.

    Und ich muss sagen, für die 29 Euro inklusive BT-Headset hab ich wirklich brauchbare Hardware erworben. Das Handy ist gut zu bedienen (u.a. dank eigener Tasten für die Funktionen WAP und Messaging sowie einer erweiterten Texterkennung beim SiMSen), hat alle wichtigen Funktionen (z.B. das Löschen vieler System-Monitoring-SMS auf einen Schlag) und einen guten Hinkuckfaktor (zum Star Trek TOS Communicator fehlt nur noch das Zwitschern beim Aufklappen). Ausserdem wird eine praktische Gürteltasche gleich mitgeliefert.

    Jetzt muss ich noch meine Rechnungen prüfen, ob sich für mich die Homezone-Flatrate lohnt. So oder so jedoch macht das Telefonieren mit dem RAZR V3 Spaß.