• Für kalte Tage

    So langsam wirds draussen doch recht kühl und man bleibt lieber zuhause im Warmen. Höchste Zeit, die gute PS2 auszumotten! Ich hatte sie seit meinem Umzug nicht mehr angeschlossen, seit heute abend hängt sie wieder an AV2.

    Meine Spielesammlung kann man leider an einer Hand abzählen. Also, was sind eure Lieblingsgames? Gebt mir doch bitte ein paar Tipps in den Kommentaren, nach was ich unbedingt Ausschau halten muss!

  • Nanotechnologie gegen Krebs

    In einem Artikel,1286,69206,00.html berichtet Wired von Plänen amerikanischer Mediziner, mit Nanomaschinen gegen Krebsgeschwüre anzugehen.

    Die "Maschinchen" sind in diesem Falle spezielle Moleküle in der Größe weniger Nanometer (schon ein rotes Blutkörperchen hat 4000nm), die darauf programmiert werden können, Krebszellen aufzuspüren und sich an sie anzulagern.

    Im ersten Schritt könnte man Krebszellen, die sonst noch gar nicht auffielen, finden, indem man die Nanomoleküle per Magnetresonanz oder unter floureszierendem Licht detektierbar macht.

    Der nächste Schritt könnte so weit gehen, die Nanoteilchen "scharf" zu machen, indem man sie mit Metallatomen versieht. Durch elektrische oder magnetische Felder könnte man dann die Nanomaschinen mitsamt den Krebszellen vernichten.

    Auch nach der Lektüre des passenden Crichton-Thrillers finde ich das eine vielversprechende Aussicht. Erste richtungsweisende Erfolge wurden sogar schon erzielt.

  • Star Trek en bloc

    Rechtzeitig vor Weihnachten kommt jetzt das ultimative Geschenk für Trekkies auf den Markt: Star Trek: The Ultimate Collection umfasst sage und schreibe 212 DVDs mit allen Fernsehserien und Kinofilmen. Und der Preis liegt umgerechnet bei nur 11 Euro pro DVD.

    Aber sprecht euch bitte ab -- nicht, dass ich das Paket zweimal bekomme.

  • Nicht Mönche, sondern Töpfer

    Anfang der Neunziger schlug das Buch Verschlusssache Jesus" große Wellen. Seine Autoren stellten darin die These auf, dass die Schriften, die Mitte des 20. Jahrhundertes bei Qumran gefunden worden waren, Zündstoff für die christlichen Kirchen enthielten und deshalb einige Schriften vom Vatikan unter Verschluss gehalten würden. Das wurde jedoch schnell widerlegt. Nach einigen Jahren der Ruhe krempeln jetzt aber "neue wissenschaftliche Erkenntnisse,1518,383477-2,00.html die bisherigen Analysen wieder komplett um.Der ganze damalige Rummel um die angebliche "Verschlusssache" interessierte mich und ich legte mir einiges an Literatur zu dem Thema zu.

    Die Verschwörungstheorie wurde schnell von kompetenten Wissenschafltern widerlegt. Große Bedeutung schrieben aber auch diese dem Fundort zu, wenn auch in anderem Sinne: er habe ein Kloster der Essener, einer jüdischen Sekte, beherbergt. Diese (durchweg männlichen) Essenermönche hätten nach strengen Regeln gelebt und im Akkord Schriften verfasst, die wichtige Einblicke in die Sekte gewährten.

    Nun wirft das neu erscheinende Buch "Qumran - die ganze Wahrheit" von Yizhar Hirschfeld, einem Forscher der Universität Jerusalem, ein gänzlich anderes Licht auf das vermeintliche geistlichee Zentrum: demzufolge sei Qumran Stätte eines Gutshofes gewesen, nicht eines Klosters. Auch die anderen bisher aufgestellten Vermutungen gingen völlig in die falsche Richtung, zum Beispiel hätten die vielen gefundenen Becken nicht Taufriten gedient, sondern Töpfern, die darin ihre Werke säuberten. Die Schriften seien deshalb nach Qumran gelangt, weil sie dort vor den römischen Besatzern versteckt werden sollten. Sie enthielten auch Lyrik und nichtreligiöse Abhandlungen, was der Annahme widerspricht, dass es sich überhaupt um die Bibliothek einer jüdischen Sekte handele.

    Generell widersprechen diese neuen Erkenntnisse enorm der bisherigen Interpretation der Funde vom Toten Meer. Ich finde es interessant, wie sich ganze Teams von Wissenschaftlern irren können. Aber ich fürchte, ich werde nicht mehr die Zeit haben wie vor etwa 10 Jahren, mich weiter in das Thema einzulesen.

  • Vatikan baut Brücke zur Wissenschaft

    Nicht immer hatte die katholische Kirche einen guten Draht zur Naturwissenschaft -- der Fall Galilei ist ein augenfälliges Beispiel dafür. Aber sie hat offensichtlich daraus gelernt: Kardinal Paul Poupard, Vorsitzender des Päpstlichen Rates für Kultur, rief jetzt die Gläubigen seiner Kirche dazu auf, die Stimme der Naturwissenschaft nicht zu ignorieren."Die dauerhafte Lektion des Falles Galileo", so Poupard, "drängt uns dazu, den Dialog der verschiedenen Disziplinen, insbesondere zwischen der Theologie und den Naturwissenschaften, am Leben zu erhalten, wenn wir verhindern wollen, dass sich solche Episoden in Zukunft wiederholen." Wenn Religion ihre Verbindung mit dem Menschenverstand kappe, falle sie dem Fundamentalismus zum Opfer.

    Mit dem Blick auf ethische Fragen vergisst Kardinal Poupard umgekehrt nicht, die Naturwissenschaftler aufzurufen, ihrerseits auf die Religionen zu hören. Als mahnende Beispiele nennt er die Atombombe oder das Klonen von Menschen.

    Als katholischer Informatiker bin ich überzeugt, dass ein solcher Dialog beiden Seiten nur nützen kann.

    (Quelle: Wired News,1284,69485,00.html)