• Frühsport

    Minus 11 Grad! Alter Schlappen, momentan ist es ja richtig kalt. Dass sich bei diesen Temperaturen auf einem Auto, das eine Woche lang nicht genutzt wird, eine richtig hartnäckige Eisschicht bildet, durfte ich heute morgen feststellen -- und beheben. Weil ich heute nach der Arbeit zu einer KAB-Sitzung in Rastatt muss, brauche ich heute nämlich das Auto. Ich hab in etwa so lange Scheiben und Scheinwerfer gekratzt wie ich normalerweise zum Bahnhof laufe.Wenn ich sehe, dass morgen mit Regen und somit Glatteis gerechnet werden muss, bin ich froh, dass ich inzwischen meine zweite KVV-Monatskarte gekauft habe. Überhaupt bin ich mit der Entscheidung, für die Fahrt in die Firma den ÖPNV zu nutzen, sehr zufrieden. Früher hatte ich eine Aversion gegen die Bahn -- wohl, weil ich immer mal auf kalten Bahnhöfen auf den nächsten Zug warten musste. Inzwischen hat sich das relativiert, denn Unfälle oder Glatteis auf der Autobahn vermiesen einem den Individualverkehr genauso. Bei der Bahn bleibt mir zumindest der Ärger über dämliche Mittelspurfahrer erspart. Und ich kann morgens nach einem Spaziergang an der frischen Luft noch ein wenig dösen, lesen oder mich mit Mitfahrern unterhalten. Die Kostenersparnis ist natürlich auch ein Faktor, der mich über manche Inperfektion im Nahverkehr hinwegsehen lässt. Ich werde mich also mal nach einer Jahreskarte erkundigen.

  • Java-Projektwerkzeug: Maven

    Jeden Tag ein neues Buzzword." Das ist momentan meine Devise, wie es scheint. Es gibt rund um Java inzwischen so viele Technologien, Werkzeuge, Architekturen und Frameworks, dass man erst mal den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Genau deshalb habe ich so lange gezögert, einen Fuß auf Java-Terrain zu setzen. Aber langsam blicke ich immer mehr durch. Meine neueste Bekanntschaft heisst "Maven".Vor allem Apache Software Foundation ist ein unerschöpflicher Quell für Frameworks und Werkzeuge. Schon deren "ant hat mir gefallen, weil es besser als Make in die von XML beherrschte Landschaft passt und z.B. schon einen eingebauten XSLT-Prozessor mitbringt[1]. Mit Maven aus der gleichen Schmiede kann man ebenfalls Build-Prozesse modellieren, aber die sind nur die Grundlage, auf der die Software Plugins für die Projektverwaltung und -Dokumentation aufbaut. Zum Beispiel erzeugt Maven nach der Durchführung der Unit-Tests gleich ausführliche HTML-Berichte aus den Testergebnissen. Auswertungen über die Einhaltung von Stilstandards, ebenfalls als HTML-Seiten, liefert das Checkstyle-Plugin. Andere Plugins werten SVN-Repositories aus oder laden erzeugte Dateien gleich auf einen Webserver hoch.

    Ich bin ein Fan von Dokumentation. Und ich bin ein Fan von Werkzeugen, die Dokumentation unterstützen und automatisieren. Und ich glaube, ich bin ein Fan von Maven.

    fn1. Wer mit DocBook arbeitet, weiss das auf Anhieb zu schätzen.

  • Britische Sitcom über "die Geeks im Keller"

    Und wieder einmal hätte ich so gern ausländisches Fernsehen! Am 3. Februar startet auf dem britischen Sender Channel 4" die Serie "The IT Crowd Ich würde die Sitcom nicht nur deshalb gern sehen, weil sie meine Zunft aufs Korn nimmt, sondern vor allem, weil sie aus der Feder von Graham Linehan stammt. Ihm verdankt die Welt bereits die Drehbücher zu den genialen Serien "Father Ted" und "Black Books".Und darum gehts:

    The high-rise towers of Renham Industries are full of go-getters, success stories, and winners... apart from in the basement. While their beautiful colleagues work upstairs in fantastic surroundings, the I.T. department - Jen, Roy and Moss - lurk below ground, scorned by their co-workers as geeky losers.

    Oh ja. Ich hatte selbst mal ein Büro im Keller...

    Ein kleiner Trost für den noch in Deutschland Festsitzenden: die Folgen kann man auch übers Web anschauen. Und mittelfristig wird die Serie wohl per DVD den Weg zu mir finden.

  • Im Auge des Betrachters

    Ach Kai. Wenn es um wahre Schönheit geht, werden wir wohl keinen Konsens finden...

    Das ist wahre Schönheit.

  • Mein erstes Java-Projekt

    Lernen durch Anwenden hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin. Die Vielzahl an Technologien rund um J2EE kann man zwar im Web kennenlernen, aber ihre Anwendung, ihre Vor- und Nachteile muss man in der Praxis erfahren. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach einer sinnvollen Anwendung.

    Wer seinen ESR gelesen hat, weiss: Every good work of software starts by scratching a developer's personal itch." Und weil mich momentan das Thema "Configuration Management" (im Sinne von "ITIL) juckt, heisst mein neues Projekt "comatose".Dabei soll der Name kein schlechtes Omen sein. Ich habe ihn als Akronym für "Configuration Management ToolSet" gewählt, denn die Software soll die Verwaltung von IT-Infrastruktur unterstützen. Oder auf ITIL: die Software soll eine Configuration Management Database inklusive angeschlossener Dienste implementieren.

    Innerhalb des Projekts will ich nicht nur Java, sondern auch professionelles Vorgehen üben. Deshalb habe ich mich für Berlios als Projektplattform entschieden. Über die dort eingerichtete Homepage stehen praktische Projektwerkzeuge wie Bugtracking, Foren und Wiki zur Verfügung, und den dortigen Webspace nutze ich zur Veröffentlichung des comatose project manual, das die Grundlage der Entwicklungsarbeiten sein wird.

    Weil ich dabei nicht allein das Entwicklerteam spielen muss, freut es mich sehr, dass ich mit Kai schon einen Mitstreiter gefunden habe. Sollten da draussen noch mehr Leute sein, die sich mit uns auf den Weg machen wollen, sind sie eingeladen, mir ihren Berlios-Benutzernamen zu mailen.

    Ich bin sehr gespannt, wie wir dabei vorankommen werden. Es wird sicher auch den einen oder anderen Rückschlag oder Durchhänger geben. Aber in den letzten Wochen habe ich schon viel gelernt und ich freue mich drauf, weiter in diese Richtung zu gehen.