• Stoisch

    Carolin beklagt sich regelmäßig, dass ich so wenig Emotionen nach aussen lasse. Vielleicht hatte ich darin einfach das falsche Vorbild

  • Klare Worte

    Es ist ein gutes Gefühl, dass es Kollegen gibt, mit denen man Klartext reden kann. Egal, ob man mit ihnen ein Problem hat oder umgekehrt. Und bei denen man weiss, dass man selbst nach unangenehmen Gesprächen das Thema mit einer Vereinbarung abhaken darf, anstatt dass einem das Thema noch ewig nachschleicht.

  • Daten überwintern

    Auf meiner Forschungsreise durchs Java-Land habe ich jetzt die Anwendung von Hibernate gelernt. Es handelt sich dabei um ein Persistence framework, also um eine Softwareschicht zur dauerhaften Datenspeicherung in Datenbanken. Das Tolle an Hibernate ist, wie die Zugriffe auf die Datenbank gekapselt werden.Zunächst programmiert man einfache Javabeans (auch POJO(Plain Old Java Object) genannt), also gewöhnliche Klassen mit privaten Attributen und entsprechenden Setter- und Getter-Methoden. Zum Speichern eines Objekts übergibt man dieses einfach an eine Hibernate-Session, die für die entsprechende Datenbank konfiguriert ist. Auch das Lesen von Daten erfolgt nicht durch SQL-Abfragen, sondern durch Methodenaufrufe der POJOs oder der Hibernate-Session.

    Und woher weiss Hibernate, welche Tabellen und Spalten den Objektattributen zugeordnet sind? Aus einfachen XML-Dateien, die diese Abbildung beschreiben. Ein Beispiel: Objekte der Klasse Person kommen in die Tabelle PERSON, wobei die Attribute firstname und lastname in die gleichnamigen Spalten der Tabelle geschrieben werden sollen. Zusätzlich gibt es einen Primärschlüssel PERSON_ID, der automatisch erzeugt werden und dem Attribut id zugeordnet sein soll:

    Das wars schon. Und richtig cool wird es, wenn man diese Mappingdateien gar nicht von Hand pflegt, sondern durch Xdoclet automatisch aus Kommentar-Attributen der Javaklasse erzeugen lässt. So kann man sich voll auf die Geschäftslogik seiner Klassen konzentrieren, anstatt sich mit SQL rumzuschlagen.

  • Ausgesperrt

    Lieber Kollege Bleek, man muss sich gar nicht viel Mühe geben, um im Firmen-VPN gesperrt zu werden. Da mir das vorhin genau nach der Hälfte einer unaufschiebbaren Datenbank-Wartung passiert ist, sitze ich jetzt in Durlach. Und habe viel Zeit, um Blogeinträge zu machen, J2EE zu üben und "Firefly" anzuschauen...

  • SourceForge auf Deutsch

    Nach meinem neuen Hobby comatose habe ich jetzt auch CGI::Session::Auth auf BerliOS übertragen. Zunächst hatte ich vor, die Dienste von SourceForge für die Projekte zu nutzen. Zum einen bietet SF aber nur CVS zur Versionsverwaltung an und zum anderen war der Name comatose" bereits belegt. Beim Suchen stieß ich auf "BerliOS Als die deutsche OpenSource-Plattform vor einigen Jahren gegründet wurde, interessierte sie mich kaum. Inzwischen bietet sie aber einen echten Mehrwert gegenüber SF und die Vorteile, die sie einem Entwickler (-Team) bietet, waren für mich sofort spürbar. Das hat mich dann auch motiviert, endlich mal wieder ein Release von CGI::Session::Auth zu veröffentlichen.

    Update: Nichts ist älter als die Nachrichten von gestern. Prompt gibt es bald auch ein SVN bei SourceForge