• PITA

    Sebastian ist eine Nervensäge. Jedesmal, wenn er in den letzten Tagen an meinem Schreibtisch vorbeikam, erklärte er mir, dass sein Thinkpad unter Windows das externe TFT mit 1280x1024 Pixeln ansteuere. Ich hingegen hatte mit SAX2 bisher nur den Klonmodus einstellen können, der das TFT mit dem 1024x768-Bild betreibt, das auch vom eingebauten Display angezeigt wird.

    Heute morgen hatte ich die Faxen dick und passte die X11-Konfiguration von Hand an. Und siehe da: Plötzlich habe ich Platz auf zwei unabhängigen Displays, von denen das eine mit 1024x768 und das andere mit 1280x1024 Pixeln läuft!

    Danke, Seba.

  • SGI steht vor dem Aus

    Der Hersteller von Hochleistungsrechnern und Grafikworkstations SGI (ehemals Silicon Graphics) liegt offenbar in den letzten Zügen seines Todeskampfs: in einer Mitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC stellte SGI ein Konkursverfahren in Aussicht

    Es macht mich traurig, den Hersteller der Traummaschinen meiner Jugend in den Bankrott gehen zu sehen. Ich glaube, ich muss mal wieder meine Octane2 in Aktion setzen.

  • Time Management for System Administrators

    O'Reilly-Bücher gibt es nicht nur zu reinen IT-Themen: Zum Beispiel bietet der Verlag seit einigen Wochen das Buch Time Management for System Administrators an. Es beschäftigt sich mit Methoden, wie Sysadmins ihren Job effektiver und effizienter erledigen können. Es geht dabei nicht nur auf die üblichen Zeitmanagement-Weisheiten ein, sondern berücksichtigt auch die alltäglichen Situationen in dieser Berufsgruppe.

    Perlcast.com hat ein Interview mit Tom Limoncelli, dem Autor des Buchs, als Podcast veröffentlicht. Beim Anhören war ich sehr überrascht, wie sehr Toms Erkenntnisse und Verhaltensweisen den meinen gleichen.

  • Seltsam vertraut

    "Hä? Seit wann habe ich Klingon-Charts auf dem MP3-Player?" Das war der Gedanke, der mir heute morgen im Zug durch den Kopf ging. Was ich da hörte, klang wirklich nach einem von einem klingonischen Duo dargebrachten Popsong.

    Aber auf dem Display stand dann doch nur "Caveman -- Mike Oldfield -- Tubular Bells 2003".

  • SkypeOut

    Mein Wechsel auf VoIP-Telefonie wird langsam immer umfassender. Dabei bin ich noch immer stark zwischen dem proprietären Skype und dem SIP-Standard hin- und hergerissen.Carolin hat in Irland keinen festnetzanschluss, sondern nur ein Handy. Die SIP-Tarife für solche Anrufe sind verhältnismäßig hoch. Über das gebührenpflichtige Skypeout kann ich hingegen recht günstig in die weltweiten Fest- und Mobilnetze telefonieren. Bis jetzt -- ich habe vor ein paar Tagen mal ein Probeguthaben angelegt -- bin ich von den Tarifen und der Sprachqualität recht angetan. Am günstigsten ist Skype natürlich von PC zu PC. Aber während Caro auch mal tagsüber per Skype zu erreichen ist, kann ich höchstens abends ungestört am PC telefonieren. Deshalb werde ich ihr wohl noch eine SkypeIn-Nummer spendieren, die ich zum Ortstarif anrufen kann.

    Die Alternative wäre natürlich, dass Caro eine zu meinem SIP-Telefon passende Software einsetzt. Aber die Möglichkeit hat sie weder auf dem PC ihres Hauswirts noch auf denen der Uni.

    Skype hat momentan noch den Vorteil großer Verbreitung, einfacher Installation und geringen Kosten. Wie die aktuellen Zahlen zeigen, verbucht der Dienst aber rückläufige Zahlen. Also bleibt abzuwarten, ob die Welten von Skype und SIP auch langfristig getrennt bleiben werden.