• Die Letzten werden die Ersten sein

    Heute erinnerte mich eine Diskussionen im Geschäft an eine bekannte Bibelstelle im Evangelium nach Matthäus (Kapitel 20).

    Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen. Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.

    Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere müßig auf dem Markt stehen und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. Und sie gingen hin.

    Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe. Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da? Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand eingestellt. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg.

    Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten. Da kamen, die um die elfte Stunde eingestellt waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen.

    Als aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und auch sie empfingen ein jeder seinen Silbergroschen. Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn und sprachen: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben. Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem letzten dasselbe geben wie dir. Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du scheel drein, weil ich so gütig bin? So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.

    Ich lasse den Text unkommentiert stehen. Er ist aber ein paar Minuten Nachdenken wert.

  • Jabber Jabber Jabber

    Gestern hab ich mich mal bei Jabber angemeldet. Nicht, dass ich mit ICQ, MSN und Skype nicht schon mit Instant-Messaging-Diensten versorgt wäre. Aber das offene Protokoll, auf dem Jabber basiert, hat einige Vorteile gegenüber den genannten Insellösungen der Internet-Konzerne.* Es gibt vielfältige Software für alle gängigen Betriebssysteme.
    * Jeder kann einen Jabber-Server betreiben, ihn ins weltweite Jabber-Netz einfügen oder davon getrennt nutzen.
    * Bibliotheken, um eigene Jabber-Software zu entwickeln, sind frei verfügbar.
    * Über Gateways (sog. "Transports") kann man auch ICQ und MSN erreichen. GoogleTalk nutzt sogar das Jabber-Protokoll selbst.
    * Der Dienst wird nicht von kommerziellen Interessen bestimmt.

    Aus diesen Gründen habe ich Jabber zu meiner zentralen IM-Lösung erkoren.

    Auf meiner Kontaktseite findet ihr meine ID und in meinem Wiki pflege ich eine kleine Anleitung zu Jabber

  • Wieder zuhause

    Gerade habe ich erfolgreich meine O2-Homezone von Durlach in die Brauerstraße 48 verlegt. Erwartungsgemäß hat sich meine Karlsruher Telefonnummer dabei nicht geändert, ich bin also ab sofort wieder unter der gewohnten Nummer zu erreichen.

  • Langes Wochenende in Dublin

    Gestern kam ich nach 4 Tagen aus Dublin zurück. Es war ein schönes Wochenende, und ich hab zwei gute Restaurants entdeckt. Guinness hab ich jedoch kein einziges getrunken.Am Freitag hab ich nach der Arbeit schnell gepackt und mich dann eilig auf den Weg nach Hahn gemacht. Weil ich bei Caro zuhause erst noch Gepäck einsammeln musste, war die Zeit ziemlich knapp, um noch pünktlich einchecken zu können. Also bin ich bei Schneegestöber zum und durch den Hunsrück geheizt.

    Der Flug verlief reibungslos und am Dublin Airport wartete Caro schon auf mich. Nach fast einer Stunde Busfahrt (ich bin immer noch der Meinung, dass da ehemalige Fluchtwagenfahrer am Steuer sitzen) waren wir dann auch beide platt genug, um schlafen zu gehen. Dass Caro mich auf der Wandseite des 90cm breiten Bettes schlafen ließ, spricht für ihr Vertrauen in meine Liebe. So richtig erholsam ist diese Art des Schlafens aber keinesfalls.

    Am Samstag gingen wir einkaufen und ich besorgte mir endlich mal wetterfeste Schuhe. Abends war party time: Steffi, eine Studienfreundin Carolins, hatte uns eingeladen. Knapp die Hälfte der Gäste war deutsch, die andere baskisch, und ganze zwei Briten waren auch da. :) Dass ich schließlich eine Flasche Jameson entdeckte, war nach dem leckeren Essen das Sahnehäubchen. Mangels Nachtbus mussten wir den Heimweg zu Fuß antreten. Caros Idee, bei Wind und Nieselregen (soviel zu "wetterfeste Schuhe") nicht die bekannte Strecke, sondern eine vermutliche Abkürzung zu nehmen, begeisterte mich nicht, stellte sich aber als goldrichtig heraus.

    Am Sonntag schliefen wir aus, und nach einem Abstecher zu Steffi, bei der ich meinen Rucksack vergessen hatte, besuchten wir das Monty's of Kathmandu, ein nepalesisches Restaurant in Temple Bar, das schon zahlreiche Preise eingeheimst hat. Das Essen war erwartungsgemäß nicht billig, aber für 20 Euro pro Person wurden wir auf sehr angenehme Art satt.

    Während für Caro die Uni-Woche wieder losging, durfte ich ausschlafen. Nach einem gemeinsamen Nachmittag in der Stadt fuhren wir zum Abendessen nach Hause. Anschließend wollten wir einen Pub aufsuchen, aber der strömende Regen stimmte uns um und wir blieben daheim. Damit war aber meine letzte Chance auf ein Guinness zerronnen. :-(

    Wie es sich für Urlaub gehört, schlief ich auch am Dienstag aus und suchte mir mit Caro ein nettes Plätzchen zum Mittagessen. Dieses Mal fanden wir das Juice, ein vegetarisches Restaurant. Der gebratene Reis mit Gemüse war superlecker und 10 Euro inkl. Suppe waren dafür nicht zu viel verlangt.

    Für die Busfahrt hatten wir in weiser Voraussicht ausreichend Zeit eingeplant. Auch der Rückflug verlief reibungslos; dank Rückenwind landeten wir 20 Minuten vor der Planzeit. Meine Befürchtung, dass sich mein Stahlross im Stich lässt, trat glücklicherweise nicht ein und so war ich gegen Mitternacht zuhause und konnte mich noch vor dem Schlafengehen frisieren (auch dafür hatten wir in Dublin keine Gelegenheit gefunden).

    Zählt man Fahrt- und Parkkosten dazu, relativiert sich der "Billigflug" zwar etwas, aber ich bin trotzdem froh, auf diese Weise meine Freundin wenigstens im Abstand einiger Wochen treffen zu können. Und ab April fliegt RyanAir auch von Baden-Baden aus...

  • Ich flieg dann mal schnell...

    ...übers Wochenende nach Irland. Ist schon interessant, welche neuen Reisemöglichkeiten die Billigflieger eröffnen. Da lohnt es sich auch mal, wie ich jetzt für 4 Tage nach Dublin zu fliegen. Am Mittwoch werde ich dann wieder zuhause sein.

    Soll ich für jemanden ein Guinness mittrinken? ;)