• Von der Bildfläche

    So stelle ich mir einen gut dimensionierten Admin-Arbeitsplatz vor.

  • World Wide Werkzeug

    Seit ich nahezu überall Zugang zum Internet habe, werde ich mehr ein Fan von Internet-basierten Werkzeugen: ich telefoniere über Skype, verwalte meine Softwareprojekte auf BerliOS und speichere meine Links auf Del.icio.us

    Über ihr Weblog bin ich heute auf die Firma 37signals gestoßen, deren Produkte sich genau an Leute wie mich richten.37signals entwickelt Web-basierte Organisationshilfen:

    • Basecamp dient der Projektorganisation und bietet Werkzeuge zur Planung und Zusammenarbeit.
    • "Campfire:"http://www.campfirenow.com ist ein Chatdienst für Teams.
    • Backpack unterstützt die Selbstorganisation durch Notizfelder, Linklisten, Bildersammlungen usw. Die unterste Leistungsvariante ist kostenlos.
    • Writeboard ist eine kostenlose Art Mini-Wiki für die gemeinsame Textbearbeitung und kann mit Backpack kombiniert werden.
    • Ta-da-list, ebenfalls kostenlos, erlaubt die Verwaltung von Listen mit Aufgaben, Vorhaben, Einkäufen usw.

    Alle genannten Web-Anwendungen zeichnen sich durch gefälliges Design und den vernünftigen Einsatz moderner Technologien wie DHTML und RSS aus. Wo es sinnvoll ist, kann man weiteren Personen Zugriff auf die gespeicherten Informationen gewähren, damit sie Einblick nehmen oder gar mitarbeiten können.

    Als "Ich leb' online"-Mensch bin ich von den Produkten sichtlich angetan[1], weil mir für sie auf Anhieb viele praktische Anwendungsfälle einfallen. Zunächst werde ich mal die kostenlosen Angebote ausprobieren, um dann zu entscheiden, ob ich für manche Hilfe sogar Geld ausgeben möchte.

    fn1. Ausserdem finde ich es nett ironisch, dass die meisten Namen aus dem Outdoor-Bereich stammen.

  • Schöne neue Welt

    Bei Joerg Moellenkamp bin ich auf eine interessante Zukunftsvision gestoßen: epic&entry_id=1226. Der als Rückblick aus dem Jahr 2015 konzipierte Film ist beeindruckend realistisch. Und damit meine ich nicht die ausgezeichnete deutsche Synchronisierung oder das kreative epic-Logo, sondern die Tatsache, dass wir auf dem besten Weg zu dieser Dystopie sind.

  • Sat gesehen

    Nachdem der Verteiler für unser heimisches Satellitenfernsehen schon länger Zicken machte, wechselten ihn Tom und ich gestern gegen einen handelsüblichen Multischalter aus. Seitdem hab ich kein Fernsehen mehr. :-(Es stellte sich nämlich heraus, dass bei der Aufrüstung der Anlage auf Digitalfernsehen vor vielen Jahren der Twin-LNB an der Schüssel nicht gegen einen Quad-LNB ausgetauscht wurde, sondern die zwei Eingangsleitungen einfach mittels einer Bereichsweiche auf die 4 benötigten ZF-Leitungen verteilt wurden. Diese Weiche funktioniert aber offensichtlich nur mit dem alten Verteiler. Wir konnten zunächst also nur die beiden Eingangsleitungen auf die für Analog-TV genutzten LowBand-Eingänge des Multischalters legen. Meine dbox bekommt daher derzeit kein Signal.

    So bleibt mir nichts anderes übrig als möglichst bald einen Quad-LNB zu installieren. Bis dahin ist fernsehfreie Zeit für mich. Vielleicht ist's ja zu was gut...

  • Steile Lernkurve

    In meinem J2EE-Pilotprojekt sind die ersten Planungen erledigt und es entsteht schon ein wenig Quellcode. Dabei merke ich aber immer wieder deutlich, dass ich noch viel über die eingesetzten Werkzeuge lernen muss. Zum Beispiel werde ich heute daran arbeiten müssen, Unterprojekte für Maven anzulegen.
    Mir war bisher nicht bewusst gewesen, dass ein Projekt nach Maven-Philosophie genau ein "Produkt" liefert und nicht mehr. Da COMATOSE aber aus zahlreichen Teilen, darunter Enterprise Java Beans, Hibernate-Datenobjekte und eine Weboberfläche, bestehen soll, muss ich diese Bausteine sinnvoll in Unterprojekte aufteilen. Erst dann kann Maven sinnvoll eingesetzt werden.

    Erst dann kommt auch Mavens Multiproject-Plugin zu voller Geltung, das vom Hauptprojekt aus alle Unterprojekte verarbeiten und zu einem großen Ganzen zusammenfügen kann.

    Weil solche Erkenntnisse immer wieder zu einer weitreichenden Umgestaltung der Verzeichnisstruktur des Projekts führen, bin ich sehr froh, Subversion als Software-Repository einzusetzen. Anders als CVS verliert es nämlich nicht die Versionshistorie einer umbenannten oder verschobenen Datei.