• Wer hätte das gedacht?

    IT-Arbeit ist ungesund, stellt eine Studie des Instituts für Arbeit und Technik Gelsenkirchen fest. Die untersuchten IT-Mitarbeiter litten viermal mehr unter psychosomatischen Beschwerden als der Durchschnitt.

    Dass Dauerstress zum Burnout-Syndrom führt, kann doch nicht ernsthaft jemanden überrascht haben!

    Als konkrete Handlungsempfehlung nehme ich aber den Hinweis auf die Hauptursache dieses Stresses mit: "widersprüchliche Arbeitsanforderungen, überlange Arbeitszeiten und Leistungsdruck" sind Belastungen, die ich meinen Mitarbeitern weitgehend ersparen kann.

  • Schönes Wetter in Dublin

    Dass RyanAir nun auch von Baden-Baden aus fliegt, macht meine Besuche bei Carolin noch einfacher. Am Mittwoch hab ich einfach ein wenig früher Schluss gemacht und bin von Karlsruhe aus direkt zum Flughafen gefahren.
    Aufgrund der Flugpreise an Ostern und weil ich Dienstag wieder im Büro sein muss, hatte ich mich entschieden, schon am Samstag wieder zurückzufliegen. Deshalb war es ein Vorteil, dass der Flug nach Dublin von Baden-Baden aus deutlich früher geht als in Hahn. So hatten Caro und ich noch den ganzen Abend für uns.

    Überhaupt hatten wir mal richtig Zeit füreinander, weil sie nicht so viele Verpflichtungen hatte wie zu meinen früheren Besuchen. (Und die, die sie hatte, verpassten wir meist wegen des langsamen Busverkehrs. Noch mehr Zeit füreinander.)

    Dieses Mal habe ich natürlich sichergestellt, dass ich nicht wieder fliege, ohne ein Guinness getrunken zu haben. Auch am Gründonnerstag[1] kann man noch Sitzplätze in Pubs finden, wenn man ein wenig sucht.

    Jetzt kenne ich auch das "Queen of Tarts", ein kleines Café, in dem Carolin etwas Geld verdient. Es ist total schnucklig, die Leute sind supernett und der Kuchen sündhaft lecker -- wer in Dublin einen Kaffee und süßes Gebäck genießen will, muss das Queen of Tarts ausprobieren!

    Leider gab es in der kurzen Zeit keine Gelegenheit, Thomas und Silke zu treffen, die unabhängig von mir das Osterwochenende ebenfalls für eine Dublin-Reise auserkoren hatten.

    Inzwischen bin ich wieder zuhause, gewöhne mich an das Regenwetter und verdaue das leckere Ostermittagessen. Und beginne langsam wieder, Dublin und Caro zu vermissen...

    fn1. Am Karfreitag haben die meisten Läden und Pubs geschlossen, also gilt es am Vortag, noch einen auf Vorrat zu trinken...

  • Der Datenschutz geht unter

    Das Szenario vom "gläsernen Mensch" sei längst Realität, erklärte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Hartmut Lubomierski bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichtes der letzten Jahre. Das Recht, sich im öffentlichen Raum unbeobachtet und unerfasst zu bewegen, werde auf der einen Seite immer mehr ausgehöhlt und auf der anderen Seite von den Bürgern kaum eingefordert.

    Die derzeit diskutierte Videoüberwachung in Schulen müsse auf Objektsicherung beschränkt werden, "sonst brechen die letzten Dämme". (Die Ideen wuchern bei diesem Thema bis zur Kontrolle des laufenden Unterrichts.)

    Weitere Besorgnis erregende Entwicklungen nennt der Artikel Datenschützer: Gläserner Mensch längst Realität auf Heise Online.

  • Gehapo

    Bislang hätte ich erwartet, die folgende Schlagzeile höchstens bei The Onion zu finden: Straight-A Student Pulled From Class Over Hair Color Aber es scheint, als sei in Kansas tatsächlich eine Topschülerin aufgrund ihrer gefärbten Haare disziplinarisch bestraft worden. Und nein, sie waren weder über die Maßen auffällig noch stellten sie böse Symbole dar.

    Vielleicht ist das eher eine lokale Kuriosität. Aber vielleicht auch ein Zeichen für eine Entwicklung, die nichts Gutes verheisst.

  • E-Mail rettet Leben

    Manchmal ist E-Mail kein gutes Kommunikationsmittel. Zum Streiten zum Beispiel ist E-Mail überhaupt nicht geeignet. Manchmal aber kann das Medium E-Mail Leben retten.

    Zum Beispiel, wenn einem sein Liebling ihre traurige Feststellung schreibt, dass an den Tagen, an denen man sie in Dublin besuchen wird, "Brokeback Mountain" nicht mehr laufen wird. Wenn man seine spontane Reaktion ohne mühsame Körperbeherrschung hinter sich bringen und sich eine -- naja, sagen wir mal: -- geschicktere schriftliche Reaktion überlegen kann.

    Okay, ich hab nicht überlegt, bevor ich die Antwort schrieb. Ich fliege morgen trotzdem rüber. Ich bin gut krankenversichert.