• Eine gute Gattin kennt immer ihren Platz

    Nachdem gerade die Hochzeitswut auszubrechen scheint, hier ein Ratgeber für die Ehefrauen in spe: The good wife's guide

    (Danke, Carolin!)

  • Meiner neuer Standard-Editor: jEdit

    Gut 10 Jahre lang war Emacs mein Editor für alle Fälle. Egal, ob ich an Textdateien, HTML-Seiten, XML-Dateien oder Perlscripts arbeitete, ich tat es mit Emacs. Weil Emacs so viele Möglichkeiten der Erweiterung bietet, benutzte ich ihn eine Zeit lang sogar für E-Mail und News. Nach einigen Wochen der Erprobung hat ihm jEdit jetzt den Rang abgelaufen.
    Ich hatte mehrere Beweggründe, jEdit auszuprobieren: zum einen wollte ich einfach mal sehen, wie gut ein in Java programmierter Editor funktioniert. Und ich wollte herausfinden, was die Gründe für seinen guten Ruf sind.

    Ich fand schnell heraus, dass jEdit sehr gut funktioniert. Er ist schnell, übersichtlich und komfortabel zu bedienen. Daraus leitet sich auch sein guter Ruf ab. Er enthält alle Funktionen, die ein Editor haben muss, schon von Haus aus. Und was dabei noch fehlt, kann in Form von Plugins nachgerüstet werden.

    Wie Emacs ist auch jEdit deshalb sehr vielseitig. Allerdings erfordert seine Konfiguration und Erweiterung keine Änderungen an unverständlichen LISP-Dateien; alles funktioniert per Mausklick. Plugins können direkt aus dem Programm über die "Plugin Manager"-Funktion heruntergeladen und installiert werden und sind sofort einsatzbereit. Die Auswahl an Plugins ist groß, sie deckt weite Bereiche von Java und Perl über LaTeX und PHP bis hin zu XML und Co. ab. Auch fortgeschrittene Funktionen wie das Parsen und Anwenden der DTDs von XML-Dateien sind in jEdit möglich; das kannte ich bisher nur von Emacs' PSGML-Modul.

    Alles in allem gefällt mir jEdit so gut, dass ich jetzt aus "alias e=emacs" ein "alias e=jedit" gemacht habe.

  • Drei Ausbildungsplätze für zwei Löhne

    In strukturschwachen Gebieten sollen sich drei Lehrlinge zwei Löhne teilen,1518,415315,00.html, fordert DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun.

    Ich frage mich immer wieder, wieso Leute, denen nur Rezepte auf Stammtischniveau einfallen, so hoch bezahlt werden.

  • Die Erotik der Rhetorik

    Das "MAGAZIN der Hochschule Karlsruhe" vom Sommersemester berichtet in einem Artikel über die Gastprofessur Prof. Dr. Michael Thieles an der Universität Krakau zum Thema "Rhetorik/Homiletik". Eine interessante Note gab er der Kunst guten Vortragens respektive Predigens durch eine ethymologische Erkenntnis:

    Sichtlich geschockt oder zumindest zu aufgeregten Gesprächen angeregt habe ich die Kollegen durch den Hinweis, dass ihre traditionsreiche Wissenschaft, die Homiletik, deren Name sich vom griechischen Verb "homiléo" ableitet, stark erotische Komponenten hat; das weist das Verb durch seine Nebenbedeutungen aus: "homiléo" heißt nicht nur "Umgang haben mit jemandem", sondern auch "Geschlechtsverkehr haben mit jemandem". [...] Rhetorik bedeutet dann tatsächlich in ihrer schönsten Form: Liebe machen mit dem Publikum. Der Funke muss überspringen.

    Ich fände es schön, wenn sich mehr Vortragende dieser Sichtweise bewusst würden. Bei vielen Ansprachen und Predigten steigt der Redner ohne Vorgeplänkel sofort voll in die Sache ein, um dann entweder mit seinen Inhalten auf mich einzuhämmern oder aber so planlos hin- und herzugaloppieren, dass man sich fragt, wo er eigentlich hin will.

    Gibt es auch ein griechisches Wort für "rhetorische Vergewaltigung"? ;-)

  • Konfigurationen verwalten mit SCPM

    Auf meiner alten Homepage hatte ich vor Jahren einen Artikel über die Verwaltung von Konfigurations-Profilen mit SCPM veröffentlicht. Beim CMS-Wechsel habe ich ihn nicht übertragen -- aber das Web erinnert sich an ihn! Auf eine Anfrage hin habe ich Konfigurationen verwalten mit SCPM heute wieder online gestellt.