• Not macht erfinderisch

    Und Platznot bringt Designer auf interessante Ideen. So hat zum Beispiel in Japan, wo Wohnfläche wahnsinnig teuer sein kann, der Architekt Yasuhiro Yamashita sein Konzept Cell Structure entworfen, das Wohn- und Schlafraum kombiniert und den verfügbaren Platz effizient nutzt. Gefällt mir!

  • Die Käsefondue-Diät

    Seit 2 Wochen ärgere ich mich, dass ich trotz mehrfachen Joggings und Karate-Trainings pro Woche so gut wie kein Gewicht verliere. So viele Muskeln baue ich wohl doch nicht auf, oder? Umso überraschter war ich, als ich heute morgen auf der Waage stand.

    Dazu gibt es eine Vorgeschichte: Am Wochenende war ich mit Bernhard und Bettina (und Klein-b) in Annecy Der Samstag war leider komplett verregnet, dafür war das Abendessen aber ein guter Ausgleich: ein leckeres Käsefondue, abgeschlossen mit einem Genipi (Kräuterlikör). Die Schmidts hatten im Gegensatz zu mir sogar noch Platz für eine Creme Brulee. Sonntags nach dem Frühstück gingen wir auf den großen Markt zum Einkaufen. Das zum Mittagessen geplante Raclette bliesen wir ab, weil wir immer noch recht satt waren. Selbstverständlich fuhren wir schließlich bei blendendem Wetter nach Hause. Insgesamt war es ein entspanntes und spaßiges Wochenende.

    Als ich mich heute morgen nach dem Joggen mutig auf die Waage stellte, war ich auf Schlimmes gefasst. Aber siehe da: sie zeigte 2 Kilo weniger an als am Donnerstag! Ich hab eine neue Diät gefunden! :-)

  • Delicious Thumbnails

    Gute Webanwendungen werden auch dadurch besser, dass man sie mit anderen guten Webanwendungen kombiniert.

    Ein Beispiel: Del.icio.us hat offensichtlich ganz frisch eingebaut, dass für gespeicherte Flickr-Links eine kleine Vorschau angezeigt wird.

  • Lecker!

    Kleiner Tipp: Im Queen of Tarts gibt es die süßesten Gebäcke und die süßeste Bedienung in ganz Dublin.

  • Google Notebook

    Auf dem Hype um das Web 2.0" schwimmt Google momentan an vorderster Front mit. Es vergeht ja kaum eine Woche, in der das ehemalige Suchmaschinen-Unternehmen nicht einen neuen Dienst bereitstellt, ob nun selbst entwickelt wie "Orkut oder einfach aufgekauft wie Writely

    Inzwischen dürfte ja durchgedrungen sein, dass ich ein Fan des neuen WWW bin, und ich nutze auch ein paar der Google-Dienste. Aber was Google heute mit Google Notebook abliefert, haut mich nicht vom Hocker: eine Sammlung von Bookmarks, denen man jeweils eine Kategorie und eine Notiz beifügen kann, habe ich schon lange als Sitebar auf meinem eigenen Webserver. Und selbst das habe ich inzwischen weitgehend durch del.icio.us abgelöst, weil ich dort meine Links mit beliebig vielen Tags klassifizieren kann. Und genau das kann Google Notebook seltsamerweise nicht. Ausserdem ist del.icio.us längst etabliert und entspricht in seiner Schlichtheit sogar voll dem Prinzip, das Googles Suchseite seinerzeit so erfolgreich gemacht hat.

    Bei Google mag man sich aus diesem Grund vielleicht sogar ärgern, dass man Yahoo den Kauf von del.icio.us überließ -- ich dagegen bin ganz froh, dass ich meine Webanwendungen über verschiedene Hersteller diversifizieren kann. Denn Google Notebook scheint mir doch eher den Hunger des Unternehmens nach mehr Informationen über die Nutzer zu befriedigen als deren Organisationsbedarf.