• Tekken live

    Okay, mit dem Karate-Training habe ich inzwischen wieder angefangen, und der nächste Gürtelgrad in Richtung Schwarz kommt in Reichweite.

    Den virtuellen Kampfsport auf meiner PS2 habe ich in den letzten Monaten jedoch vernachlässigt. Das fiel mir heute auf, als ich ein witziges Video mit zwei fähigen Sportlern fand, die miteinander eine Runde Tekken spielen -- auf einer Wiese, ganz ohne Playstation.

  • Es regt sich etwas

    In Berlin wird am 17. Juni eine Protestkundgebung gegen die drohende Totalüberwachung durch den Großen Bruder und seine kleinen Geschwister in der Wirtschaft" stattfinden. Ihr Motto lautet "Freiheit statt Sicherheitswahn

    Bürgerrechtsgruppen wie der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Attac, der Chaos Computer Club (CCC), das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung, das Netzwerk Neue Medien, der FoeBuD und der FFII wollen mit der Demonstration ein Zeichen gegen die immer weiter um sich greifende Verletzung der informationellen Selbstbestimmung deutscher Bürger aufmerksam machen. Diese Totalüberwachung bringe "enorme Missbrauchs- und Fehlerrisiken" mit sich, erklären die Veranstalter.

    Ein zweiter Punkt, den die Bürgerrechtler aufgreifen, ist das fehlende Problembewusstsein der Bürger zu diesem Thema. Deshalb wendet sich die Demonstration auch gegen die Entstehung einer "unkritischen Konsumgesellschaft von Menschen, die 'nichts zu verbergen' haben und vom Staat die Gewährleistung totaler Sicherheit fordern, koste es, was es wolle".

    Ich finds klasse, dass sich der Widerstand gegen den Überwachungsstaat immer mehr formiert.

  • Bewährte Praktiken

    Usability.gov schreibt über "examples and and case studies" für den "usability engineering process", hält sich aber selbst verblüffend wenig an die eigenen Erkenntnisse...

    Die Antithese als Stilmittel

  • Verlogene Kapitalistenscheisse

    So formuliert Su-Shee Mobile Gesellschaft, wenn sie ihren Morgentee noch vor sich hat. :-) Gewählter ausgedrückt stellt sie einen Konflikt fest zwischen dem Anspruch, als heutiger Arbeitnehmer mit wechselnden Arbeitsplätzen leben zu können, und den Bedürfnissen der vom Staat so händeringend beschworenen Familie.

    Hier stehen sich die Ansprüche des Staates, der Unternehmen und der Familien selbst wirklich kaum vereinbar gegenüber. Am neuen Arbeitsort wieder neu Fuß zu fassen, kostet alle Beteiligte viel Zeit und Mühe und belastet eine Familie enorm. Wer das als Unflexibilität,1185,OID5598444_REF1,00.html abwertet, verwechselt Risikobereitschaft mit Verantwortungslosigkeit. Wir mögen eine mobilere Gesellschaft anstreben, sicher aber keine entwurzelte Gesellschaft.

    Der Wert der Familie wird allerorten vermisst -- wenn man sie aber wertschätzt und ihr andere Interessen unterordnet, ist man "unflexibel". Naja, wie Su-Shee schon sagte...

  • Menschenrechte sind so überbewertet

    Ich traue der Regierung der USA ja wirklich einiges zu, aber manche Dinge sind einfach zu absurd für meine Phantasie. So erweitert die Los Angeles Times meinen Horizont, indem sie darüber berichtet, dass der Kreis um Präsident Bush darüber nachdenkt, Artikel 3 der Genfer Konvention zu widerrufen,0,7975161.story?coll=la-home-headlines. Nach diesen Plänen würden Gefangene im "Krieg gegen den Terror" vom Schutz vor Folter und Entwürdigung ausgenommen werden.

    Ein Blogeintrag bei USA Today geht auf diese Überlegungen ein. Die darauf bezogenen Kommentare (unten auf der Seite) spiegeln die Einstellung amerikanischer Bürger dazu wider.

    Menschenrechte. Bah. Bleib mir doch mit diesem Hippie-Gewäsch vom Leib. Es ist Krieg!

    (via IrishEyes)