• Perl-Website für Windows-Anwender

    Die Programmiersprache Perl hat ihre Wurzeln klar im Bereich der Unix-Betriebssysteme, aber heutzutage findet sie auch unter Windows sinnvolle Anwendung.

    Mit win32.perl.org gibt es nun eine Anlaufstelle für alle Windows-Anwender, die auf die Möglichkeiten dieser mächtigen Scriptsprache zurückgreifen möchten. Momentan ist die Website auf Basis eines Wiki aufgebaut, sie soll aber mit wachsender Informationsmenge um weitere Funktionen ergänzt werden.

  • Skype-Telefone en masse

    Man soll den Markt nicht schon bei den Ankündigungen loben, aber es ist schon auffällig, wie viele Skype-kompatible VOIP-Telefone derzeit vorgestellt werden. Zum Reigen stoßen jetzt dazu:

    Ich glaube, wenn letztlich nur die Hälfte der angekündigten Geräte hierzulande zu vernünftigem Preis erhältlich und von brauchbarer Qualität sein wird, bleibt immer noch genug Auswahl.

  • Zu viel Hygiene schadet nur

    Allergien sind eine Zivilisationserscheinung. Je höher das Niveau einer Zivilisation ist, desto stärker treten Allergien und Autoimmunreaktionen[1] auf. Die Hypothese, dass dabei auch der gestiegene Grad an Hygiene eine Rolle spielt, scheint nun von einer neuen Studie mit Wild- und Laborratten gestützt zu werden.

    Gerade die Immunstoffe, die bei den Laborratten zu Allergien und Autoimmunreaktionen führten, waren bei den Wildratten in noch viel höherem Maße zu finden. Trotzdem traten bei diesen keine solchen Fehlreaktionen auf.

    Offenbar spielt die Umgebung und ihre Belastungen eine wichtige Rolle dabei, wie das Immunsystem reagiert. Salopp gesagt: Wenn das Immunsystem mit Erregern und Parasiten beschäftigt ist, muss es sich nicht durch Reaktionen auf Allerweltsstoffe wie Pollen, Lebensmittel oder Tierhaare austoben.

    Aber auch genetische Einflüsse spielen dabei eine Rolle; diese sollen nun näher untersucht werden.

    [1] Reaktionen des Immunsystems, die gegen den eigenen Körper statt gegen externe Erreger gerichtet sind.

  • Konkurrenz belebt also doch das Geschäft

    Das Web 2.0 boomt, die Artenvielfalt neuer Online-Anwendungen ist überwältigend. Egal, ob es um persönliche Portalseiten oder um Online-Fotoalben geht, hat der Benutzer die Qual der Wahl unter vielen Alternativen. Während man aber nach dem Wechsel der eigenen Portalseite diese dank AJAX mit wenigen Klicks neu zusammenbauen kann, ist der Umzug zu einem anderen Fotospeicher schwierig. Jedenfalls muss die Motivation zum Wechseln schon ungewöhnlich groß sein, dass man es auf sich nimmt, hunderte von Fotos neu hochzuladen und mühsam wieder mit Meta-Informationen wie Tags und Kommentaren zu versehen.

    Doch theoretisch ginge ein Umzug der eigenen Galerie auch einfacher: viele Webdienste bieten nämlich eine Schnittstelle für externe Software, das sog. API(Application Programming Interface), an. Dieses ermöglicht es, von aussen auf Funktionen des Webdienstes zuzugreifen. Per API kann eine Desktop-Software neue Einträge im Online-Kalender machen oder den aktuellen Projektstatus abfragen -- per API könnte aber auch ein Fotodienst direkt auf die Bilder zugreifen, die der Benutzer bei einem anderen Fotodienst abgelegt hat, und diese mit allen Meta-Informationen importieren.

    Flickr bietet ein solches API an, war aber über die Anfrage, dieses für den Konkurrenten Zoomr zugänglich zu machen, alles andere als begeistert: Warum sollten wir Bandbreite und CPU-Kapazität verbrennen, nur, um Zeug direkt auf ihre Server zu schicken?", lautete zunächst die "Antwort von Flickr-Gründer Stewart Butterfield#comment72157594166309763.

    Die angeregte Diskussion über Wettbewerb und Eigentum an Bildern führte aber zu einem Umdenken bei Butterfield:

    I actually had a change of heart and was convinced by Eric's position that we definitely should approve requests from direct competitors as long as they do the same.

    Fairness ist also die Basis, auf der Flickr bereit ist, sich Konkurrenten zu öffnen. Klingt, als sei "Social software" wirklich ein treffender Name für das Neue am Web 2.0!

    (via TechCrunch, O'Reilly Radar)

  • Kommentare, die die Welt nicht braucht

    Es gibt verschiedene Stile, Fußballspiele zu kommentieren. "Sagenhaft unverständlich", "ungeheuer dynamisch" und "völlig nichtssagend" sind die drei davon, die sich die deutschen Kommentatoren Steffen Simon, Reinhold Beckmann und Béla Rethy angeeignet haben.

    Jedenfalls nach Meinung der FAZ in ihrem Artikel Drei Arten, sinnfrei zu berichten~E308AD8789D6B4135A7926ECC351FAE34~ATpl~Ecommon~Scontent.html.

    Was meint ihr? Schaltet ihr bei WM-Übertragungen auch lieber den Ton aus?