• Zitat des Tages


    Technology is dominated by two types of people: those who understand what they do not manage, and those who manage what they do not understand. -- Archibald Putt

  • Do you speak English?

    Ich denke darüber nach, mein Blog in Zukunft auf Englisch zu führen.

    Ich fühle ich mich dem englischen Sprachraum, insbesondere Irland, sehr verbunden. Dem würde ich so auch in meinen Blogeinträgen Ausdruck verleihen. Ausserdem könnte ich auf diese Weise natürlich meine Sprachkenntnisse trainieren.

    Weiterhin könnte mich so besser mit meinen Quellen vernetzen. Bestimmt zwei Drittel meiner RSS-Feeds sind englischsprachig und ich fürchte, dass ihre Autoren mit meinen deutschsprachigen Trackbacks wenig anzufangen wissen. Diese Einbahnstraße aufzulösen wäre ein schöner Effekt.

    Zu guter Letzt möchte ich noch mehr technische Themen, zum Beispiel aktuelle Infos zum Programmieren in Perl und Java, aufgreifen. Und hier wird hauptsächlich Englisch gesprochen, weil in diesem Bereich die meisten Entwicklungen ihren Ursprung in englischsprachigen Ländern haben. Vom Schreiben auf Englisch erhoffe ich mir eine größere Reichweite und mehr Feedback.

    Aber was haltet ihr von der Idee?

  • Uwe geht

    Heute abend begrillen wir den Abschied unseres Oracle-Gurus. Dass uns Uwe jahrelang hervorragend dabei unterstützt hat, leistungsfähige Datenbanksysteme unter Linux zu bauen, scheint bereits Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch zu halten, denn Heise Open meldet gerade:

    Um Kunden den Einsatz seiner Datenbanken unter dem freien Betriebssystem zu erleichtern, hat Oracle im Rahmen des neuen Validated Configurations-Programms komplette Linux-Stacks zusammengeschneidert.

    Prost, Kollege! ;-)

  • Reisen mit leichtem Gepäck


    Phileas Fogg had Passepartout, Bertie Wooster had Jeeves and Sir Edmund Hillary had a retinue of stalwart Sherpas. The rest of us, alas, must schlep our own bags.

    (Ha, wieder ein deutsches Wort im englischen Sprachschatz!) Gepäck rumzuschleppen hat leider mehr mit Arbeit als mit Urlaub zu tun. Für alle, die in der kommenden Reisesaison auf die Malediven fliegen (Neid!) oder sonstwo Urlaub machen, hat der San Francisco Chronicle deshalb gute Tipps, wie man zu viel Gepäck vermeidet

    Besonders gut gefielen mir:

    • Wieviel man glaubt, einpacken zu müssen, ist proportional zum Gepäckstück. Also einfach den eine Nummer kleineren Koffer nehmen!
    • Es gibt keinen Unterschied, ob man für eine Woche oder für einen Monat packt.
    • Zurück zuhause sollte man alles, was man auspackt, prüfen, ob es gebraucht wurde. Wenn nicht, dann fliegt es von der Packliste fürs nächste Mal!

    "Keep it simple" gilt also auch für die Urlaubsvorbereitungen!

  • Viele Ängste um Privatsphäre sind begründet

    Wieviel Privatsphäre ist eigentlich notwendig? Haben wir etwas zu verbergen?, fragt sich Augusto. Auch bei ihm macht sich Skepsis breit, ob der Preis für die neuen, nützlichen Anwendungen des Web 2.0 nicht der Verlust der Anonymität und Privatspäre im Internet sein wird[1].

    Martin Röll hingegen ist der Meinung, die meisten Privacy-Ängste sind unbegründet Schließlich interessiere es wirklich niemanden, ob Lieschen Müller gerade aus Italien blogt.

    Ich bin mir (zusammen mit vielen Kommentatoren von Martins Artikel) da nicht so sicher. Warum ließ Lieschen Müller vor der Abreise die Wohnzimmerlampe an? Weil es manche Leute doch interessiert, ob sie zuhause ist.

    Dass sich für unsere im Web verteilten Daten aber auch Parteien interessieren, die das Recht auf ihrer Seite haben, erklärt Bernie Goldbach in seinem Blogeintrag Your data from the cradle to the grave Und sei es nur, weil manche Regierungen gern das Recht nach den Interessen dieser Parteien, zum Beispiel der Musikindustrie, gestalten. Das belegt Bernie mit einem Zitat aus der New York Times:

    At the meeting with privacy experts yesterday, Justice Department officials focused on wanting to retain the records for use in child pornography and terrorism investigations. But they also talked of their value in investigating other crimes like intellectual property theft and fraud, said Marc Rotenberg, executive director of the Electronic Privacy Information Center in Washington, who attended the session.

    Und natürlich werden die Unternehmen, denen ich meine Daten anvertraue, die ersten sein, die sie nutzen. Ich stelle heute schon fest, dass Amazon mich recht geschickt auf "interessante" Angebote stößt. Wie wird das werden, wenn überall Hinweise auf meine Vorlieben und Gewohnheiten gespeichert sind -- und diese gar durch Data Mining miteinander verknüpft werden? Unternehmen, die mit Werbung Geld verdienen, haben natürlich ein Interesse daran, diese optimal zu präsentieren. Ich arbeite selbst täglich mit Technologie, die genau dieses Ziel verfolgt.

    Deshalb werde ich eher vorsichtig sein, denn meiner Meinung nach sind die Ängste vor dem gläsernen Surfer keineswegs unbegründet.

    fn1. Wobei mir nicht ganz klar ist, wieso das durch einen Slashdot-Artikel ausgelöst wurde. Schreib ich Polnisch? ;-)