Verlogene Kapitalistenscheisse

So formuliert Su-Shee Mobile Gesellschaft, wenn sie ihren Morgentee noch vor sich hat. :-) Gewählter ausgedrückt stellt sie einen Konflikt fest zwischen dem Anspruch, als heutiger Arbeitnehmer mit wechselnden Arbeitsplätzen leben zu können, und den Bedürfnissen der vom Staat so händeringend beschworenen Familie.

Hier stehen sich die Ansprüche des Staates, der Unternehmen und der Familien selbst wirklich kaum vereinbar gegenüber. Am neuen Arbeitsort wieder neu Fuß zu fassen, kostet alle Beteiligte viel Zeit und Mühe und belastet eine Familie enorm. Wer das als Unflexibilität,1185,OID5598444_REF1,00.html abwertet, verwechselt Risikobereitschaft mit Verantwortungslosigkeit. Wir mögen eine mobilere Gesellschaft anstreben, sicher aber keine entwurzelte Gesellschaft.

Der Wert der Familie wird allerorten vermisst — wenn man sie aber wertschätzt und ihr andere Interessen unterordnet, ist man “unflexibel”. Naja, wie Su-Shee schon sagte…