Thinkpad R52: preiswerter Arbeitslaptop

Weil ich weiss, dass Erfahrungsberichte bei der Kaufentscheidung helfen, schreibe ich heute mal über den Thinkpad R52 von Lenovo (früher von IBM). Allen, die nach einem günstigen Marken-Laptop suchen, kann ich das Gerät sehr empfehlen.
Ich habe den R52 vor ein paar Monaten von meiner Firma als Arbeitsgerät bekommen, das Windows runtergeworfen und SUSE Linux 10.0 installiert. Und was soll ich sagen: ich bin fast wunschlos glücklich.

Die Hardwareausstattung sieht bei mir wie folgt aus:

  • CPU: Intel Pentium M 1.7 GHz
  • RAM: 1,5GB
  • Display: 15″ XGA
  • Grafik: Intel Mobile 915GM/GMS/910GML
  • Gigabit Ethernet: Broadcom BCM5751M
  • WLAN: Intel PRO/Wireless 2200BG
  • BlueTooth
  • Intel ICH6 Sound
  • USB 2.0, Firewire (IEEE 1394)

Alles lief auf Anhieb rund[1], egal ob Grafik oder WLAN. Das ist gerade im Zusammenspiel mit Linux keine Selbstverständlichkeit. Nur für den Dual-Head-Betrieb mit einem externen SXGA-TFT musste ich etwas tüfteln, deshalb habe ich die Konfiguration in meinem Artikel Linux auf dem Thinkpad R52 veröffentlicht.

Die Akkulaufzeit von ca. 2,5 Stunden reicht mir für unterwegs, und am Schreibtisch ist der Thinkpad insbesondere im Dual-Head-Betrieb eine gute Arbeitsstation. Für zuhause habe ich mir noch einen “Port Replicator”, also eine Dockingstation, gekauft, um mir und dem Laptop das ständige Umstecken der Kabel zu ersparen.

Ich nutze den Laptop für Büroarbeiten und Software-Entwicklung und bin damit sehr zufrieden. Die kleine Displayauflösung stört mich gelegentlich ein wenig, aber nur unterwegs, wenn ich kein externes Display zur Verfügung habe. Wer 3D-Beschleunigung braucht, sollte allerdings eine der Varianten mit ATI-Grafikkarte auswählen.

Deshalb: Bei einem Preis von 1000 bis 1500 Euro erhält man mit dem R52 wirklich gute Leistung fürs Geld.

fn1. Okay, dass BlueTooth erst funktioniert, wenn ich es per Fn+5 aktiviere, hätte ich vielleicht schneller aus dem Handbuch erfahren können.