The IT Crowd

Als die britische Sitcom The IT Crowd” angekündigt wurde, war ich “sehr gespannt, wie die Serie ausfallen würde. Inzwischen hab ich die ersten 5 Episoden per Bittorrent heruntergeladen und angeschaut.
Kennern britischer Sitcoms würde ich “The IT Crowd” als Mischung aus “Father Ted” und “Black Books”, versetzt in die IT-Welt, beschreiben. Die Akteure werden unglaublich überzeichnet dargestellt; so besteht die IT-Truppe aus einem Gamer, dessen T-Shirt noch Reste der vorletzten Pizza enthält, einem Obernerd, der noch von Mama angezogen wird, und einer netten Chefin, die aber keine Ahnung von Computern hat. Ihr Vorgesetzter wiederum hat keine Ahnung, was die IT eigentlich tut und beschränkt sich auf selbstherrliche Gesten. Während er in einer lichtdurchfluteten Etage arbeitet, wurde die IT in ein Kellerkabuff verbannt. (Ein weiterer zum Keller passender Verbannter stößt nach zwei oder drei Episoden noch dazu.)

Als ITler habe ich viele lustige Details entdeckt, die sich oft im Hintergrund verstecken. Natürlich gefallen mir die Running Gags, z.B. die ständig wiederkehrende Telefonmeldung “Hello, IT. Have you tried turning it off and on again?”. Und wenn bei der Projektabschlussparty der Chef tönt “And of course we couldn’t have done it without the people that support us day and night: the… cleaning staff!” und die ITler dabei stehen wie bestellt und nicht abgeholt, dann jubelt meine gequälte Admin-Seele.

Ich kann auch nicht verhehlen, dass sich die Gags teilweise schnell abnutzen. Aber hey, so ähnlich wie Father Dougal oder Manny (aus den oben genannten Serien) immer wieder zum Brüllen sind, ist auch “The IT Crowd” einfach nette Unterhaltung — und vor allem die Bestätigung, dass es einem in der Firma noch viel, viel schlechter gehen könnte. :-)