Für die CAJ Freiburg brechen neue Zeiten an

Seit Wochen und Monaten tun wir in der Diözesanleitung alles, um die Stellen unserer Hauptamtlichen gegen die Sparvorgänge in der Diözese zu verteidigen. Umso frustrierter sind wir, seit wir heute erfahren haben, dass diese Anstrengungen umsonst waren.Die Leitung des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes hat beschlossen, dass keiner der Verträge unserer Hauptamtlichen in den 3 Bezirken mehr verlängert werden wird. :-( Die erste Stelle, die nicht mehr besetzt werden wird, ist die in Mannheim: Stephan wird uns bis spätestens Dezember verlassen.

Für die CAJ Freiburg bedeutet das, dass wir nur dann weiter bestehen können, wenn die Verantwortung für unseren Verband komplett von den Ehrenamtlichen übernommen wird. Das bedeutet Umstrukturierung, und die Zeit dafür ist sehr kurz.

Es ist wahnsinnig frustrierend, sich Woche um Woche für den Erhalt von kirchlichen Arbeitsplätzen einzusetzen und am Ende doch gegen die Kirche zu verlieren. Und trotzdem haben wir in der DL Mut und Hoffnung für unseren Verband: in Rhein-Neckar gibt es seit langem eine ehrenamtliche Bezirksleitung, die die Verantwortung für den Bezirk trägt. In der Ortenau hat sich ebenfalls eine Gruppe Ehrenamtlicher gefunden, die sich für ihrem Bezirk engagieren wollen. Und auch am Hochrhein erleben wir, dass Jugendliche mit Eifer bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Weil wir sofort ansetzen müssen, dieses Engagement gezielt zu fördern und zu bündeln, um weiterhin als Verband zu funktionieren, haben wir uns heute entschieden, die Tagesordnung der DV am kommenden Wochenende komplett umzuwerfen und diesem Thema zu widmen. Am Mittwoch werden wir das in einer (weiteren) außerordentlichen DL-Sitzung planen und in den Vorbereitungsrunden der Bezirke im Laufe der Woche über Details informieren.