Gutes Karma

In der Hoffnung, endlich auch mal mehr Zeit unterwegs im Freien oder gar im Ausland zu verbringen, habe ich mir im August 2004 den Digital Music Player “Rio Karma” zugelegt.Das Teil hat eine sehr handliche quadratische Form, obwohl es 20GB Plattenplatz mitbringt. Ich habe inzwischen fast meine ganze Musiksammlung draufgespielt — und es sind immer noch einige GB frei…

Als Idealist gefallen mir besonders folgende Eigenschaften:

  • Der Karma spielt auch OGG Dateien, deren Qualität schon bei platzsparenden 64kbps völlig ausreicht.
  • Der Player kann über seine Dockingstation ins Netzwerk eingebunden werden und ist dann einfach per Webbrowser erreichbar. Auf diesem Weg kann man sich ein kleines Java-Programm namens “Rio Music Manager Lite” herunterladen. Dies ist eine abgespeckte, aber plattformunabhängige Version der mitgelieferten Windows-Software und somit auch unter Linux und Mac OS einsetzbar.
  • Mit dem RMM können Musikdateien zwischen Karma und PC ausgetauscht werden (wohlgemerkt in beide Richtungen). Andere Dateien können über die “Rio Taxi” Funktion transferiert werden — der Karma dient auf diese Weise auch als mobile Festplatte.

Die Auswahl zu spielender Musik kann bequem nach Künstler, Album, Musikgenre oder auch nach Erscheinungsjahr erfolgen. Die Musikdateien sollten dazu sauber mit ID3-Tags versehen sein. Mit Playlists können die gespeicherten Songs nach Belieben gruppiert werden. Die Funktion “Rio DJ” erlaubt die automatische Zusammenstellung einer Playlist nach verschiedenen Kriterien, z.B. nur Titel, die ich schon lange nicht mehr angehört habe, oder nur Songs aus dem Jahr 1988.

Die mitgelieferten Ohrstöpsel habe ich durch etwas bessere von Philips eingetauscht und ich bin mit dem Klang sehr zufrieden.

Auch die Unterstützung im Web für den Player ist gut: auf Riovolution.com finden sich ein belebtes Forum wie auch Links zu Software-Downloads und anderen Websites.

Ich kann das Gerät deshalb uneingeschränkt empfehlen.